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Bad Grönenbacher Kulturwochen
Unterkünfte
 

Die Geschichte von Bad Grönenbach - ein kurzer Abriss

1099

Erste urkundliche Erwähnung

1136-1482

Die Ritter von Rothenstein

12. Jh.

Bau des Hohen Schlosses

1482-1611

Unter den Marschällen von Pappenheim

1612-1695

Die Fugger

1842/43

Sebastian Kneipp lernte bei Kaplan Merkle Latein

1954

Staatliche Anerkennung als Kneippkurort

1996

Verleihung des Prädikates Kneippheilbad

2004

Premium Class Kneippheilbad

 

Einige Sehenswürdigkeiten:  

Katholische Stiftskirche (erbaut 1496)
- Evangelisch-reformierte Kirche: 1763 erbaut, 1808 von der ev.-reformierten Pfarrgemeinde erworben
- Gedenktafel Sebastian Kneipps an dem ehemaligen Stahlbauernhof, der jetzigen Raiffeisenbank.
- Rathaus (erbaut 1936/3) 


Ortsrundgang mit unserem Altbürgermeister Georg Straßer zum runterladen hier:

Hohes Schloss

Das Wahrzeichen Bad Grönenbachs begrüßt seine Besucher schon von weitem und ist Kulturstätte von besonderer Güte. An der Stelle einer vorgeschichtlichen Fliehburg wurde an exponierter Lage auf einem großen Nagefluhfelsen im 12. Jahrhundert das Hohe Schloss erbaut und im Verlauf einiger Besitzerwechsel mehrfach um- und ausgebaut.

Das Hohe Schloss befindet sich seit 1996 im Besitz der Marktgemeinde Bad Grönenbach. Seither werden das Schloss und der Schlossgraben im Rahmen der Möglichkeiten für Ausstellungen, Führungen, Konzerte, Vorträge, Feste und standesamtliche Trauungen genutzt.

Der ehemalige Klostergarten neben dem Hohen Schloss wurde im Jahr 1998 zum Kreislehrgarten umgestaltet und ist ein beliebtes Ausflugsziel, Treffpunkt oder Lernstätte nicht nur für Gartenfreunde.

 

Förderverein Hohes Schloss e.V. Bad Grönenbach

Die Belebung des Hohen Schlosses Bad Grönenbach, das ist das Ziel des Fördervereins Hohes Schloss Bad Grönenbach e.V., der 1999 gegründet wurde. Das Hohe Schloss Bad Grönenbach konnte bis jetzt mit vielen Projekten ideel und finanziell unterstützt werden. Dazu gehören kleinere bauliche Maßnahmen, eine Nutzungstudie, aber auch Dreharbeiten zum Kinofilm "Crazy", Schlosskonzerte bei Kerzenlicht, Jazzfrühschoppen, Open-Air-Kino, Weihnachtsmessen und zahlreiche Ausstellungen.

Unterstützen Sie unser Schloss mit einer Spende oder Ihrer Mitgliedschaft im Förderverein!

 

Die Informationsbroschüre Hohen Schloss kann bei der Kurverwaltung Bad Grönenbach unter Telefon 0 83 34 / 605 31 bestellt oder als PDF-Datei herunter geladen werden.

 

Adresse:

Hohes Schloss

Pappenheimerstr. 1, 87730 Bad Grönenbach

Bad Grönenbacher Kirchen

Bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung Bad Grönenbachs brachten Wandermönche und Einsiedler, vornehmlich aus Schottland und Irland im 5. Jahrhundert das Christentum in die Gegend. Sie errichteten an vielen Orten eine Zelle mit Kapelle und Wohnhaus, um die sich die Bevölkerung nach und nach ansiedelte. So entstand zum Beispiel das Dorf Zell mit der erst später erbauten Pfarrkirche Zell.

Etwa achthundert Jahre später wurde die Geschichte Grönenbachs nachhaltig durch zwei Menschen beeinflusst. Der Ritter Ludwig von Rothenstein und seine Frau Jutta stifteten im Jahr 1479 ein Spital für die alten und kranken Menschen und ein Chorherrenstift zur Ehre Gottes. 250 Jahre lang wirkten beide Einrichtungen zum Wohle und Segen der Gemeinde.

Im Jahre 1559 führte der Reichsmarschall Graf Philipp von Pappenheim die Reformation schweizerisch-reformierten Prägung in Grönenbach ein. In die daraus resultierenden Machtkämpfe und religionspolitischen Auseinandersetzungen trat erst Friede ein, als die Gemeinden fest etabliert waren und jede ihren gottesdienstlichen Ort gesichert hatte: die katholische Stiftskirche und die evangelische Spitalkirche.

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bad Grönenbach

Im Jahre 1559 führte der Reichsmarschall Graf Philipp von Pappenheim die Reformation schweizerisch-reformierter Prägung in Grönenbach ein. Die Grönenbacher Ev.-ref. Gemeinde bildet gemeinsam mit ihrer Schwestergemeinde in Herbishofen die älteste reformierte Kirchengemeinde Deutschlands.

In den ersten nachreformatorischen Jahrzehnten diente die Stiftskirche sowohl der katholischen als auch der evangelisch-reformierten Gemeinde als Gottesdienststätte. Doch es sollten in den folgenden Jahrhunderten noch manche religiösen und religionspolitischen Auseinandersetzungen zu bestehen sein - insbesondere mit Rechtsnachfolgern Philipps von Pappenheim und der Fürstabtei Kempten.

Die Lage beruhigte sich für die Reformierten, als im Zuge von Aufklärung und Säkularisation die Religions- und Gewissensfreiheit allmählich zu rechtlicher Geltung kam. Die Gemeinde fand in dem von ihr gekauften Spital zum Heiligen Geist mit der dazugehörigen Kapelle ab 1808 ihre endgültige Bleibe am Grönenbacher Marktplatz. Nach verschiedenen Erweiterungen (Anbau des Turms 1880) und Renovierungen erhielt die Kirche 1982 ihr jetziges Aussehen. Lesen Sie hier weiter>>>>>

Katholische Stiftskirche St. Philippus und Jakobus

Wie viele Bergkirchen ist wohl auch unsere jetzige Kirche auf dem Stiftsberg aus einer Burg hervorgegangen. Ausgrabungen bei der Renovierung 1960-1966 deuten darauf hin.

Die erste Kirche an dieser Stelle wurde am 27. Mai 1136 durch Bischof Walter von Augsburg zu Ehren der hlg. Apostel Petrus, Philippus und Jakobus und vieler Märtyrer eingeweiht. Von diesem romanischen Gotteshaus ist heute noch die Krypta und das Untergeschoß des Turmes vorhanden. Da die Kirche im Laufe der Zeit zu klein oder baufällig wurde, errichtete man etwa 300 Jahre später an gleicher Stelle eine neue. Sie wurde am 15. Oktober 1445 eingeweiht. Diese gotische Kirche ist im Grunde genommen heute noch vorhanden.
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Anlässlich der 500-Jahrfeier des Stifts 1979 beschloss die Kirchenverwaltung, die Pfarrkirche aus Dankbarkeit gegenüber den Stiftern fortan wieder Stiftskirche zu nennen. Außerdem sollte sie zu ihrem 500. Geburtstag im Jahre 1995 außen und innen erneuert werden.

Die Außenrenovierung fand 1984 statt. Die Innenrenovierung nahm sieben Jahre in Anspruch – von 1988-1995

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Guggasternmarsch mit Monsterkonzert

Freitag, 10. Februar, Start 18 Uhr, Ende ca. 21 Uhr

 

Tanznachmitag im Spitz Michl 16 Uhr

So., 5. Feb. mit Toni Kohn;

So., 19. Feb. mit Hans Maurus

Kurverwaltung, Tel. 08334/60531

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